





AUFGABE
Anstelle eines Abrisses wurden visionäre Ideen gesucht, die das räumliche Potenzial des 50.000 m² großen Bestandsgebäudes des ehemaligen Justizzentrums durch ausdrucksstarke Bilder sichtbar machen. Ziel war der Nachweis, dass der Betonbau als wertvolle Ressource für Wohnraum und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung erhalten werden kann.
ARCHITEKTUR
Eine gläserne Hülle setzt in ihrem materiell und farblich reduziertem Ansatz die Baukultur des Justizszentrums fort. Der neue Glaskubus verbindet den öffentlichen Raum mit dem zentrum.just. Eine vorgelagerte Sitzstufen- und Treppenanlage fasst den abgesenkten Zugang und bietet Raum für Begegnungen. Wasserflächen begleiten die schwellenlosen Zugänge und sorgen für Kühlung des Platzes.
NUTZUNG
Die begrünte gläserne Klimafassade an den Hochhausflügeln bildet die neue thermische Hülle des Green Buildings. Das Erdgeschoss findet mit den Angeboten für Gastro, Food und Nonfood eine öffentliche Nutzung. Als Veranstaltungsraum für Bildung und Kultur dient der große Gerichtssaal. Im Ostflügel entstehen Areas für Co-Working, für Hochschulnutzungen und eine Kindertagesstätte. Der Westflügel wird dem Wohnen zugeordnet.
Standort
München
Ausloben
Initiative JustizzentrumErhalten
Wettbewerbsart
Ideenwettbewerb
Jahr
2024